05Apr

Der Dielenboden – Vorteile und Nachteile

Als Dielenboden wird ein Fußbodenbelag aus Vollholz bezeichnet. Der Dielenboden bezeichnet lange und breite Elemente aus Holz, die sich oft über den ganzen Raum erstrecken. Ein Dielenboden gilt als beliebter Bodenbelag und stellt die älteste Form von einem Holzboden dar. Wenn der Holzböden kleiner vom Format her ist, wird dieser als Parkett bezeichnet. Der Unterschied zwischen dem Dielenboden und dem Parkett liegt damit im Format des Holzes. Der beliebte Bodenbelag bietet Vorteile genau wie einige Nachteile. Diese werden vor dem Verlegen im besten Fall gründlich betrachtet.

Vorteile von einem Dielenboden

Die dekorative Optik und das warme Ambiente durch den natürlichen Holzboden gelten als wichtigste Vorteile für den Dielenboden. Dieser ist darüber hinaus sehr langlebig. Erneuerungen vom Bodenbelag stellen schließlich eine zeitraubende und kostenintensive Arbeit dar. Bei einem Dielenboden muss diese Arbeit erst nach einem langen Zeitraum getätigt werden. Darüber hinaus ist der Dielenboden Fußwarm und eignet sich auch für eine Fußbodenheizung. Diese Heizung ist nicht bei jedem Bodenbelag möglich, sodass dieser Aspekt nicht zu vernachlässigen ist. Nicht zuletzt ist das Raumklima bei einem Holzboden sehr gut und wirkt sich positiv aus.

Nachteile von einem Dielenboden

Holz ist ein lebendiges Material. Dadurch entsteht eine natürliche Optik, allerdings arbeitet Holz auch. Fugen und Risse sind gerade bei Veränderungen in der Luftfeuchtigkeit möglich. Damit diese weniger stark oder möglichst gar nicht auftreten, muss die Feuchtigkeit im Raum so konstant wie möglich gehalten werden. Das ist nicht immer einfach umzusetzen. Verändert sich die Feuchtigkeit im Raum aber regelmäßig und ist starken Schwankungen unterlegen, leidet der Dielenboden darunter. In einem solchen Fall wären häufigere Renovierungen aufgrund der nicht mehr ansprechenden und sauberen Optik erforderlich. Nicht zuletzt ist beim klassischen Dielenboden die Anbauhöhe bei einer Unterkonstruktion recht hoch. Eine Ausnahme davon stellen nur die sogenannten Renovierungsdielen dar. Sonst benötigt der Dielenboden diese Unterkonstruktion, die je nach Raum nicht immer erreichbar ist.

Fazit: Natürlicher Bodenbelag bei konstanter Raumfeuchtigkeit

Es zeigt sich daher, dass ein Dielenboden sowohl Vorteile als auch Nachteile aufweist. Ein schöner, natürlicher Holzboden verleiht dem ganzen Raum ein besonderes Ambiente. Darüber hinaus ist dieser Bodenbelag wärmer und angenehmer als beispielsweise ein Fliesenboden. Doch der Aspekt der Raumfeuchtigkeit ist nicht zu unterschätzen. Im Idealfall liegt die Feuchtigkeit im Raum übrigens bei etwa 50 bis 60 Prozent. Schwankungen sind vor allem in den kalten Monaten bei eingeschalteter Heizung möglich. Dann sollte die Feuchtigkeit im Raum besonders im Auge behalten werden. Außerdem ist genau zu prüfen, ob die Unterkonstruktion unter dem Dielenboden möglich ist und eingehalten werden kann. Alternativ macht eine Beschäftigung mit Renovierungsdielen Sinn. Diese sind höchstens 15 mm dick und eignen sich damit auch dann, wenn der Boden nicht zu hoch sein darf. Der Dielenboden muss unbedingt professionell verlegt werden.